Verlangsamung oder Spurwechsel? [er] : die Dynamik der „Slowbalisation“ verstehen : eingehende Analyse.

European Parliament.
Personal author
Titievskaia, Jana.
Kononenko, Vadim.
Navarra, Cecilia.
Stamegna, Carla.
Zumer, Klemen.
Publication
[Brussels] : [European Parliament], [2020] , c2020.
Summary
Die „Slowbalisation“ – verstanden als Verlangsamung der globalen Integration – soll nach der globalen Finanzkrise 2007-2008 begonnen haben. Die COVID-19-Pandemie hat zu einem weiteren dramatischen Rück-gang des grenzüberschreitenden Waren-, Dienstleis-tungs-, Kapital- und Personenverkehrs geführt, dessen Umfang Kommentatoren dazu verleitete, von einer beginnenden Deglobalisierung zu sprechen. In dieser Studie wird untersucht, ob das als „Slowbalisation“ be-zeichnete Phänomen ein Mythos oder eine Realität ist. Dazu werden fünf verschiedene Wege der Globalisie-rung betrachtet: internationaler Handel, finanzielle Offenheit, zunehmende Ungleichheit, grenzüberschrei-tende soziale Mobilität und digitaler Austausch. Die wichtigste Schlussfolgerung ist, dass die „Slowbali-sation“ kein einheitlicher Trend gewesen ist. Während sich die internationale wirtschaftliche Globalisierung tatsächlich verlangsamt hat, deuten der „digitale Sprung“ und die anhaltende Ungleichheit darauf hin, dass die Globalisierung lediglich ihre Form ändert, aber nicht verschwindet.
Contents
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$a Die „Slowbalisation“ – verstanden als Verlangsamung der globalen Integration – soll nach der globalen Finanzkrise 2007-2008 begonnen haben. Die COVID-19-Pandemie hat zu einem weiteren dramatischen Rück-gang des grenzüberschreitenden Waren-, Dienstleis-tungs-, Kapital- und Personenverkehrs geführt, dessen Umfang Kommentatoren dazu verleitete, von einer beginnenden Deglobalisierung zu sprechen. In dieser Studie wird untersucht, ob das als „Slowbalisation“ be-zeichnete Phänomen ein Mythos oder eine Realität ist. Dazu werden fünf verschiedene Wege der Globalisie-rung betrachtet: internationaler Handel, finanzielle Offenheit, zunehmende Ungleichheit, grenzüberschrei-tende soziale Mobilität und digitaler Austausch. Die wichtigste Schlussfolgerung ist, dass die „Slowbali-sation“ kein einheitlicher Trend gewesen ist. Während sich die internationale wirtschaftliche Globalisierung tatsächlich verlangsamt hat, deuten der „digitale Sprung“ und die anhaltende Ungleichheit darauf hin, dass die Globalisierung lediglich ihre Form ändert, aber nicht verschwindet.
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Subject
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Summary
Die „Slowbalisation“ – verstanden als Verlangsamung der globalen Integration – soll nach der globalen Finanzkrise 2007-2008 begonnen haben. Die COVID-19-Pandemie hat zu einem weiteren dramatischen Rück-gang des grenzüberschreitenden Waren-, Dienstleis-tungs-, Kapital- und Personenverkehrs geführt, dessen Umfang Kommentatoren dazu verleitete, von einer beginnenden Deglobalisierung zu sprechen. In dieser Studie wird untersucht, ob das als „Slowbalisation“ be-zeichnete Phänomen ein Mythos oder eine Realität ist. Dazu werden fünf verschiedene Wege der Globalisie-rung betrachtet: internationaler Handel, finanzielle Offenheit, zunehmende Ungleichheit, grenzüberschrei-tende soziale Mobilität und digitaler Austausch. Die wichtigste Schlussfolgerung ist, dass die „Slowbali-sation“ kein einheitlicher Trend gewesen ist. Während sich die internationale wirtschaftliche Globalisierung tatsächlich verlangsamt hat, deuten der „digitale Sprung“ und die anhaltende Ungleichheit darauf hin, dass die Globalisierung lediglich ihre Form ändert, aber nicht verschwindet.
Catalogue number
QA-06-20-143-DE-N
ISBN
978-92-846-7541-8
Physical Description
22 p. : col. ill.
EuroVoc
economic integration.
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coronavirus disease.
epidemic.
capital goods.
free movement of capital.
free movement of persons.
international trade.
social inequality.
social movement.
exchange of information.
digital technology.
globalisation.